Spot on: Die Frauen ziehen ins Bauernhaus von Ostermundigen! Wieso? Die UNO hat 2026 zum Internationalen Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen ausgerufen. Anlass genug, um die Frauen der Landwirtschaft ins Zentrum zu stellen: Wer sind die Frauen, die unsere Bauernbetriebe und Ernährungsversorgung prägen – oft fernab der Öffentlichkeit? Die Sonderausstellung «Frauen in der Landwirtschaft: gestern – heute – morgen» rückt sie mit authentischen Porträts ins Rampenlicht. Sie gibt Einblicke in ihren Alltag und ihre Arbeiten und blickt dabei ebenso in die Vergangenheit wie in die Zukunft.

Die Ausstellung lädt dazu ein, die weibliche Perspektive der Landwirtschaft neu zu entdecken: inspirierend, berührend und zum Nachdenken anregend.
In Bild, Ton und Video begegnen Besucherinnen und Besucher im historischen Ambiente des Ballenbergs Frauen, die Landwirtschaft mit Leidenschaft leben und gestalten. Corinne, Norah, Sonja, Ilena, Sevenja, Chantal und viele weitere spannende Frauen sprechen über Tradition und Wandel, über Herausforderungen, Verantwortung, Vereinbarkeit und Zukunftsfragen. Die porträtierten Frauen sind zugleich Vorbilder und Wegbereiterinnen – und zeigen jungen Menschen, dass die Landwirtschaft viele Gesichter und Perspektiven kennt.

Die Ausstellung bietet spannende Einblicke, neue Perspektiven und viel Gesprächsstoff. Junge Menschen entdecken inspirierende Berufsfelder – und vielleicht sogar neue Zukunftsideen.
Eine Ausstellung, die bewegt, verbindet und den Blick weitet.
Anlässlich des UNO-Jahres wurde die Ausstellung vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV und dem Freilichtmuseum Ballenberg realisiert. Das UNO-Jahr 2026 soll weltweit das Bewusstsein für Ungleichheiten stärken und Regierungen, Organisationen und Gesellschaften dazu bewegen, Frauen in der Landwirtschaft gezielt zu fördern, ihre Rechte zu stärken und gerechtere Strukturen zu schaffen.

Konzept, Ausstellungsleitung, Kuration
Nina Hübner, Maria Känel und Team, Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID
